Kanutour auf dem Altrhein 2021

Auf in die zweite Runde ging in diesem September das gemeinsame Kanufahren auf dem Altrhein. Nachdem der gemeinsam verbrachte Tag auf dem Wasser im letzten Jahr ein voller Erfolg gewesen war, gab es für die Ödsbacher Ministranten auch in diesem Jahr wieder das Angebot, eifrig zu paddeln und ihre Fähigkeiten als Kanuten unter Beweis zu stellen. 15 Minis machten sich daher am Samstag, 04.09. vormittags mit Privatautos auf den Weg zum Anglerheim in Ichenheim, von wo aus die gemieteten Kanus ins Wasser getragen wurden. Drei Personen saßen jeweils in einem der fünf Boote, die Richtung Altenheim auf dem Wasser trieben. Hintereinander und nebeneinander fuhren die Kanus auf dem Altrhein hinab. Einige kleine Wasserströmungen erforderten viel Energie, Teamgeist und gutes Lenkvermögen, um Gebüsch und Ästen aus dem Weg gehen zu können. Aber besonders die ungeplanten Abstecher in diverses Gestrüpp am Rande des Flusses entlockten allen Beteiligten einige Lacher. Auch gegenseitiges Wetteifern und Kämpfe unter den einzelnen Kanuteams sorgten für wohlige Stimmung unter Jung und Alt. Nach dem meist nassen und kühlen Sommer kamen die zahlreichen wärmenden Sonnenstrahlen gerade recht für eine Kanutour. Nach der Mittagspause, in der sich alle stärken und ausruhen konnten, ging es weiter auf den letzten Teil der Strecke. Auch hier wurde weiterhin eifrig gepaddelt, geplanscht und gewitzelt. Nach etwa 12km Gesamtstrecke erreichten die Ministranten schließlich ihren Zielort in Altenheim und stiegen aus ihren Kanus. Das frische Wasser an der Badestelle lud zur Abkühlung und Erfrischung ein. Gegen 16 Uhr wurden die Kanus dann samt Schwimmwesten und Paddel wieder auf den Anhänger geladen und die Ministranten machten sich auf den Heimweg. Teilweise erschöpft vom vielen Paddeln und Planschen waren die Teilnehmer gegen 17 Uhr schließlich wieder zu Hause in Ödsbach. Bei so viel Vergnügen und guter Laune könnte der gemeinsame Wasserspaß wohl eindeutig den Beginn einer beliebten, jährlichen Tradition darstellen. Auch der Muskelkater, den womöglich der ein oder die andere mit nach Hause getragen hat, vermindert die Hoffnung auf einige Wiederholungen in den nächsten Jahren nicht im Geringsten.


Kanutour 2020

Um die letzten warmen Tage dieses Jahres noch einmal in vollen Zügen genießen zu können, machten sich die Ödsbacher Ministranten am Sonntagmorgen des 20. Septembers 2020 auf den Weg nach Ichenheim, um dort eine Kanutour auf dem Altrhein zu starten. Martin Bauert leitete die Gruppe von 21 Teilnehmern nach einer kurzen Einführung an und sorgte mit seinem guten Humor direkt für eine wohlige Stimmung. Schon bald begannen erste Wasserschlachten zwischen den verschiedenen Kanus und es wurde herzlich gelacht. Nach einer kurzen Mittagspause sprangen einige Ministranten begeistert von einer kleinen Brücke in das kühle Nass, die Fahrer in einem der sieben Kanus gingen später auch unbeabsichtigt baden. Mit etwa 12 Kilometern zurückgelegter Strecke endete die Tour schließlich in Altenheim, von wo es am späten Nachmittag wieder nach Hause ging. Trotz des Muskelkaters, den der eine oder andere Ministrant am nächsten Tag vielleicht zu spüren bekam, hatte die Kanutour definitiv Lust auf mehr gemacht und lässt die Teilnehmer auf eine Wiederholung im nächsten Sommer hoffen.

 

Bericht: Lucia Huber



Wanderung mit Flammkuchenessen

Bereits in der zweiten Schulwoche nach den Sommerferien ging es bei den Minis wieder los mit gemeinsamen Aktivitäten, sowohl sportlicher als auch kulinarischer Natur. So stand diesmal eine kleine Wanderung zur Waldpension Hengsthof in Ödsbach mit anschließendem Flammkuchenessen auf dem Plan. Los ging es am Freitag, den 20.09. um 17:30 Uhr am Sportplatz in Ödsbach. Mit insgesamt 25 Ministrantinnen und Ministranten und deren Mentor Jörg Altegoer machte sich die Gruppe also auf den Weg. Bei wunderschönem Wetter und Sonnenuntergang wurde miteinander viel geredet, gelacht und die gemeinsame Zeit genossen. Nach knapp einer Stunde des Anstiegs kam dann auch schon bald das Ziel in Sicht, wo alle ganz herzlich mit leckerem Flammkuchen und kühlen Getränken empfangen wurden. Mit einigen wenigen Nachzüglern verflog die Zeit wie im Flug und wurde zum Essen, Trinken und Plaudern genutzt. Nach gemütlichem Beisammensein und reichlich Flammkuchen Elsässer Art, vegetarischen und zu guter Letzt auch Apfelflammkuchen machten sich die Minis gegen 20 Uhr wieder auf den Rückweg. Gestärkt und ausgestattet mit Taschenlampen konnten also nicht nur die kühle Abendluft, sondern auch die einbrechende Nacht und Dunkelheit genossen werden. Da der Rückweg stetig abwärts ging, war er mit deutlich weniger Anstrengung verbunden und so kam es, dass wieder alle im Nu den Ausgangspunkt erreichten. Das letzte Tageslicht war bereits verschwunden und so ging es für alle gut gelaunt und mit einer weiteren schönen Erinnerung nach Hause.

Ein besonderes Dankeschön gilt hierfür Jan Armbruster, der mit dessen Vorschlag und Planung überhaupt erst für diese Aktion gesorgt hatte und sich damit rundum gute Rezensionen einholte. Wer weiß, ob nach diesen glücklichen Rückmeldungen aus einem Mal vielleicht mehrere werden können. Schließlich war nämlich allen klar, dass der gemeinsame Weg in Verbindung mit dem leckeren Abendessen einen gelungenen Tagesabschluss darstellte und zur Wiederholung einlud. Mit Vorfreude kann nun also auf weitere erfreuliche Aktivitäten geblickt werden. Denn schon bald steht neben dem alljährlichen Brotverkauf an Erntedank auch wieder der beliebte Klettertag vor der Tür.

 

Bericht: Lucia Huber

Foto: J. Altegoer

Leiterrundenausflug: Kartfahren!

Jede Menge Spaß hatten die 19 Ministrantinnen und Ministranten der Leiterrunde

gemeinsam mit dem Ministranten-Paten Jörg Altegoer beim Kart-Fahren am 17.05.2019 in Kehl.

Selina Huber hatte den Vorschlag eingebracht und alles organisiert. Vor Ort

wurden die 20 Personen in zwei Gruppen von je 10 Leuten aufgeteilt. Nach einem

"Qualifying" fuhr man bei einem Rennen um die Wette und die besten Platzierungen.

Rennen 1 gewann bravourös Sebastian Huber, während Rennen 2 deutlich von Lukas

Börsig dominiert wurde. Bevor es anschließend wieder heim ging, kehrte man noch

in einem bekannten Schnellrestaurant ein, um sich zu stärken. Zum Abschluss

waren sich alle einige: ein rundum gelungener Ausflug! 


Wie du es gesagt hast (Lk, 1,38) – Diözesaner Weltjugendtag 2019

Am Samstag, den 13.04. dieses Jahres begaben sich zehn Ministrantinnen und Ministranten aus Ödsbach und Haslach nach Freiburg, um dort gemeinsam am alljährlichen diözesanen Weltjugendtag unter dem Motto „Wie du es gesagt hast“ teilzunehmen.

Zusammen fuhr die junge Gruppe mit dem Zug von Oberkirch nach Offenburg und anschließend nach Freiburg. Dort angekommen, gab es eine kleine Stärkung, bevor es zum Eröffnungsgottesdienst im Münster mit Weihbischof Birkhofer ging. Unter anderem wurden durch zwei der Minis auch Eindrücke des diesjährigen Weltjugendtags in Panama weitergegeben, von dem auch ein Teil des Mottos übernommen wurde. Statt „Ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, wie du es gesagt hast.“ wurde also nur der letzte Teil übernommen. Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Band „condimento“ aus Karlsruhe, die auch auf der Rom-Wallfahrt 2018 mit dabei gewesen war und trotz der niedrigen Besucherzahl für eine tolle Stimmung sorgte.

 

Anschließend begann der eigentliche Hauptpunkt des diözesanen Weltjugendtags mit Angeboten und Aktionen in und um das Münster. Hier konnte man zum Beispiel die Gruppengemeinschaft durch kooperative Spiele stärken, die Aussicht auf dem Münsterturm genießen oder eigene Buttons und Magnete kreieren. Desweiteren besuchten die Ministranten das Sternsingermobil, welches über die Sternsingeraktion und deren Wirken in der Welt informierte, und lauschten einem Klavierspiel auf der Empore des Münsters. Zum Schluss gab es in einem Escape Room noch ein Rätsel, das es zu knacken galt, bevor die Gruppe sich auf den Weg ins Münster machte, wo der Abschlussgottesdienst stattfand. Auch hier wirkte die Band „condimento“ mit und sorgte, zusammen mit Weihbischof Birkhofer und dem Diözesanjugendpfarrer Müller aus Freiburg, für einen schönen Ausklang des erfolgreichen Nachmittags, der einige Eindrücke und Begegnungen mit sich gebracht hatte.

Nach einem gemeinsamen Essen ging es für die zehnköpfige Gruppe dann, mit guter Laune und vielen verschiedenen Impressionen im Gepäck, zurück nach Oberkirch. Der diözesane Weltjugendtag in Freiburg war also ein rundum gelungener Nachmittag, der zu weiteren Besuchen in den nächsten Jahren inspirierte.

 

Bericht: Lucia Huber


Ministrantenwallfahrt nach Rom 2018

Die Ministranten der Seelsorgeeineheit Oberkirch mit Cornelia Dilger, Kaplan Marcel Brdlik und Thomas Roßner auf der Engelsbrücke
Die Ministranten der Seelsorgeeineheit Oberkirch mit Cornelia Dilger, Kaplan Marcel Brdlik und Thomas Roßner auf der Engelsbrücke

Alle vier Jahre findet eine Ministranten-Wallfahrt nach Rom statt. So machten sich auch dieses Jahr vom 29. Juli bis zum 04. August tausende Ministranten aus der ganzen Welt,  unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“, auf in die ewige Stadt.  Darunter befanden sich auch ca. 60 Ministranten aus der Seelsorgeeinheit Oberkirch, wovon 23 aus Ödsbach waren.

 

 

Trotz den sommerlichen, heißen Temperaturen, gab es ein umfangreiches Programm: Stadtbesichtigungen, Gottesdienst im Petersdom, eine Einladung von Weihbischof Michael Gerber, einen Ausflug ans Meer und vieles mehr. Der Höhepunkt der Wallfahrt war aber die Audienz mit Papst Franziskus, bei der auch einige der Ödsbacher Minis es bis in die erste Reihe geschafft haben. Über 100.000 Ministrantinnen und Ministranten aus der ganzen Welt waren auf den Petersplatz gekommen um den Papst zu sehen. Es war ein großartiges Erlebnis. Doch die Zeit in Rom verging wie im Flug. Ein Gottesdienst mit Erzbischof Burger in der Basilika St. Paul vor den Mauern mit ca. 8500 Teilnehmern aus der Erzdiözese Freiburg bildete den Schlusspunkt, bevor der Heimweg angetreten wurde. Mit vielen tollen Erfahrungen und neuen Eindrücken sind die Minis dann wohlbehalten nach Oberkirch zurückgekehrt.

 

Bericht: Selina Huber

Fotos: Fabian Moritz


Gottesdienst im Grünen  auf dem Schliffkopf am 15.07.2018

7 Ministranten besuchten gemeinsam mit Ministranten-Mentor Jörg Altegoer Mitte Juli einen "Gottesdienst im Grünen" auf dem Schliffkopf. Dabei handelte es sich um einen ökomenischen Gottesdienst im Rahmen von "Kirche im Nationalpark". Geleitet wurde der Gottesdienst vom ev. Pfarrer Gottfried Holland aus Schwieberdingen. Er hatte vor Beginn gesehen, dass eine Gruppe Ministranten zu Besuch war und ließ es sich nicht nehmen, sie gesondert zu begrüßen. Nach Abschluss kam er nochmal zu der kleinen Gruppe, um Gottes Segen mit auf den  Weg zu geben. Auf der Rückfahrt machten die Ministranten eine Stippvisite beim Oppenauer Buchkopfturm, um gemeinsam zu vespern und die tolle Aussicht zu genießen. Zum Abschluss gab es noch ein Eis in einer Oberkircher Eisdiele und das Fazit: das war ein schöner gemeinsamer Tag!


Flussbettwanderung 2017

19 Ministrantinnen und Ministranten fuhren gemeinsam mit ihrem Mentor Jörg

Altegoer am 16. Juli ins Murgtal, um geführt von Harald Hedemann vom Skiclub

Oberkirch 3 km durch das Flussbett der Murg zu wandern. Nach einer knappen

Stunde Autofahrt wurde Raumünzach erreicht. Die erste Herausforderung war

bereits der Abstieg auf steiler Rampe nach unten ins Flussbett hinab.

Von dort ging es über kleine und große rund geschliffene Felsen Stromabwärts.

Das stellte sich als sehr anstrengend heraus, machte aber einen Riesenspaß!

Ein paar versuchten immer wieder auf möglichst große Felsblöcke zu steigen.

Andere entwickelten den Ehrgeiz, trockenen Fußes so weit wie möglich zu kommen.

Schlussendlich blieb spätestens bei der ersten Querung des Flusses keiner mehr

trocken. Da es aber recht warm war, machte es keinem etwas aus - im Gegenteil,

es war eine willkommene Abkühlung. Nach mehr als 5 Stunden waren alle wieder

an den Autos angekommen - einige davon mit leichten Blessuren, die im Eifer

des Gefechts kaum zu vermeiden waren. Zum Abschluss dankten die Ministranten

dem Tourführer Harald Hedemann für den tollen Sonntagnachmittag!