Fronleichnam 2021

Bei sehr warmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein wurde das diesjährige Fronleichnamsfest in Ödsbach im Freien zelebriert. Entlang der Neumatt wurden am Donnerstag, 03.06. vor dem Gottesdienst einige beeindruckende Blumenteppiche abgelegt, die zu Hause gestaltet worden waren. Oberhalb des Altares, der sich in der Mitte der Blumenteppiche befand, suchten viele Gottesdienstbesucher unter Bäumen einen schattigen Platz, um den Festtagsgottesdienst mitzufeiern. Aufgrund der coronabedingten Lockerungen konnten die Ödsbacher Ministranten die Chance nutzen, wieder einmal in größerer Anzahl eine Eucharistiefeier mitzugestalten. So konnten mehr als 15 Minis im Freien den Abstand wahren und den Gottesdienst mit ihrer Anwesenheit deutlich festlicher gestalten. Wie unter normalen Umständen bei jedem Hochfest komplettierten daher zum ersten Mal seit einiger Zeit sowohl Fahnen als auch Weihrauch die kirchliche Zeremonie. Zusätzlich hob der nun wieder erlaubte Gemeindegesang die friedvolle und festliche Stimmung des Fronleichnamstages. Durch Kaplan Jan Lipinski und mit musikalischer Umrahmung durch die Trachtenkapelle Ödsbach wurde der viel besuchte Gottesdienst für alle Anwesenden zu einer wunderschönen Festlichkeit. Das Gemeindeteam kümmerte sich dabei um die Registrierung der Besucher und einen reibungslosen Ablauf, sodass die Eucharistiefeier in vollem Umfang genossen werden konnte.

 

Text: Lucia Huber

Fotos: Jörg Altegoer


Verabschiedung Thomas Roßner und Florian Maria Lim

Fast 70 Ministrantinnen und Ministranten aus der gesamten Kirchengemeinde waren zum Abschiedsgottesdienst für Pastoralreferent Thomas Roßner und Kaplan Florian Maria Lim am 25. Juli in die Kirche St. Cryiak nach Oberkirch gekommen. Bei den Vorbereitungen dazu hatte auch unser Oberministrant Sebastian Huber tatkräftig mitgewirkt. Beim Gottesdienst selber waren außerdem Selina Huber und Lukas Börsig aktiv, indem sie Musik mit ihren Akkordeons beigesteuert haben. Darüber hinaus waren einige weitere Ödsbacher Minis zu der Wort-Gottes-Feier gekommen. Alles in allem eine sehr schöne Abschiedsfeier!


Wo Glaube sichtbar wird!

Wir, die Ministranten Ödsbach, haben eine Fotoaktion gestartet: Wo Glaube sichtbar wird! Dafür fotografieren wir Wegkreuze, Bildstöcke, Heiligenfiguren usw. die uns in und um unseren Heimatort begegnen. Es ist schön zu sehen, wie viele dieser Orte es bei uns gibt. Es werden hier immer wieder neue Fotos dazukommen.


Verabschiedung Pfarrer Lukas Wehrle

Wie das ganze Jahr über machten es sich die Ministranten auch am 24.11.2019 wieder einmal zur Aufgabe, einen Gottesdienst mitzufeiern. Jedoch war die gefragte Truppe um einiges größer als normal, denn jeder verfügbare Ministrant war eingeladen bei der Verabschiedung des langjährigen und allseits beliebten Pfarrers Lukas Wehrle zu ministrieren. So war der Treffpunkt um 9 Uhr des Sonntagmorgens in der Sakristei, um sich mit Rock, Kragen, Gewand und Plakette einzukleiden, bevor es auf nach Oberkirch ging. Der nächste Treffpunkt war im Gemeindehaus St. Michael, direkt neben der Pfarrkirche. Dort trafen sich aus allen Gemeinden der SE Ministrantinnen und Ministranten. Schließlich versammelten sich im Hof die inzwischen 178 Minis aus ganz Oberkirch und Umgebung, wobei die Ödsbacher mit 36 Teilnehmern ziemlich gut vorlegten. Koordiniert wurde alles von den Oberkircher Gruppenleitern, denn ein solcher Einzug kann ohne Plan einfach nicht funktionieren. Als dann alle ordentlich aufgereiht in einer sehr langen Zweier-Reihe standen, stießen auch die acht Priester dazu. Die Freude und das Staunen über das zahlreiche Erscheinen all dieser Ministrantinnen und Ministranten war Herrn Pfarrer Wehrle deutlich anzusehen. Schließlich begann um 10 Uhr der wunderschön gestaltete Gottesdienst, der nicht nur von den Ministranten sehr gut besucht wurde. Der Hauptgrund der Eucharistiefeier lud zwar weniger zum Feiern ein, als zum Bedauern des Weggangs eines so geschätzten Pfarrers, doch wurde diese Gelegenheit genutzt, um ein letztes Mal zusammen die Heilige Messe zu zelebrieren. Glücklicherweise konnte ein Großteil der Minis im Altarraum mit dabei sein und das Geschehen so in üblicher Nähe mitverfolgen.

Zu Ende konnte dann beim Auszug noch einmal die große Zahl der Ministranten bestaunt werden. Wie viele tatsächlich gekommen waren, zeigte sich in dem Spalier, der die Priester vom Haupteingang der St. Cyriak Kirche bis zu den Türen des Gemeindehauses führte. Auch hier zeigte sich Pfarrer Lukas Wehrle äußerst dankbar und gerührt über den herzlichen Applaus und die vielen Glückwünsche.

Direkt im Anschluss wurde in die Erwin-Braun-Halle eingeladen, um sich noch einmal ausführlicher und auch persönlich verabschieden zu können. Bei Häppchen und Getränken konnte verschiedenen Reden und Vorträgen gelauscht werden und auch die Ministranten aus der ganzen Seelsorgeeinheit brachten ein letztes Mal ihre Dankbarkeit über die vergangenen Jahre zum Ausdruck. Das eigens für diesen Anlass umgedichtete Lied „Laudato si“ wurde vorgetragen und abschließend noch ein Erinnerungsbuch überreicht, in dem die Minis jeder Gemeinde einige Seiten gestaltet hatten.

Rückblickend kann diese Verabschiedung deshalb nur als denkwürdige und unvergessliche in Erinnerung behalten werden. Dankbar blicken wir auch auf die letzten Jahre zurück, in denen unser Stadtpfarrer Lukas Wehrle uns immer wieder mit seinem Engagement begeisterte und bei verschiedenen Aktionen besuchte und unterstützte. Wir wünschen ihm für seine weiteren Wege alles Gute und Gottes Segen und hoffen auf ein Wiedersehen in Zukunft.


72 Stunden - Aktion

 

„Uns schickt der Himmel – Die Welt ein Stückchen besser machen“

Unter diesem Motto fand die 72h Aktion dieses Jahr statt. Bestimmt haben sie davon gehört, im Radio, in der Zeitung gelesen oder es über ihre Kinder mitbekommen.

Wir, einige Ministranten der Leiterrunde, haben dieses Jahr zum ersten Mal mitgemacht: Moritz, Sebastian, Simon, Lucia, Simone, Selina und Elaine. Gemeinsam mit Minis aus Oberkirch haben wir uns angemeldet ohne eine Ahnung, was auf uns zukommen wird.

Am Donnerstag, dem 23.05.19, haben sich viele Jugendliche um 16.00 Uhr auf Marienfried versammelt, um zusammen in die drei Tage zu starten. Los ging es mit einer Begrüßung und Vorstellung der vielen Organisatoren der 72h Aktion, die sich seit Oktober treffen, um die einzelnen Aktionen vorzubereiten und zu planen. Ministranten, Landjugend und Kolping – viele bekannte Gesichter aus dem Renchtal waren vertreten.

Als wir um 17.07 Uhr endlich unseren Umschlag mit unserer Aufgabe aufmachen durften, war die Spannung groß.

Ihr kümmert euch dieses Jahr um die Außenanlage von St. Hubertus!

und darunter alle einzelnen Aufgaben: Grillstelle erneuern, ein neues Blumenbeet vor der Marienstatue, einen überwucherten Platz neugestalten und noch mehrere Zusatzaufgaben im Inneren der Hütte wie das Streichen der Zimmer.

Nach sorgfältigem durchlesen ging es für uns dann gleich hoch, um uns vor Ort ein Bild machen zu können. Die Aufgaben wurden uns nochmal erklärt und ein etwas hektischer Plan wurde entworfen, der leider nicht von Anfang an aufgeschrieben wurde.

Am Donnerstagabend wurden gleich noch Werkzeuge und Maschinen organisiert und schon mal damit begonnen, den alten Grill abzureißen.

Am Freitagmorgen wurde dann direkt losgelegt: der alte Grill wurde weiter eingehauen, der Bagger kam, 45 Tonnen Material wurden hochgebracht. Es wurde gegraben, geschmirgelt, gebiggelt und wegtransportiert. Mittags gab es Vesper mit ausschließlich gespendeten Lebensmitteln: Gemüse und Obst, mehrere Laib Brot, Wurst, Käse und vieles mehr. Es war sehr schön zu sehen, dass so viele Menschen uns dabei unterstützen und ihren Teil zu der Aktion beitrugen. Der Baggerfahrer kam auch umsonst und vieles von den Materialien wurde gespendet, auch aus Ödsbach bekamen wir Holz von Peter Huber, ein großes Dankeschön dafür!

Am Samstag ging es wieder früh los und es lief nicht alles super. Durch fehlendes Material, schwierigen Antransport, Uneinigkeiten und zu spät gebrachtes Essen gab es immer mal wieder kleine Tiefpunkte, die dann jedoch schnell wieder gelöst wurden. Die Fahrerei zu Hubertus hoch stellte auch ein Problem dar, man braucht von Ringelbach aus mindestens 10 Minuten durch den Wald.

Besonders am Samstagnachmittag, als dann fast alle an der Aktion beteiligten Minis da waren und wir tatkräftige Unterstützung durch unseren Kaplan Pater Florian Maria Lim bekamen, kamen wir mit unseren Aufgaben schnell voran, was alle motivierte die Arbeiten am Samstagabend bis lange in die Nacht hinein noch weitgehend fertig zu stellen. Passend zu unserer Aktion bauten wir für unseren Gottesdienst mit viel Kreativität einen Altar aus Baumaschinen, Mörtelsäcken und anderem, was wir gerade zur Verfügung hatten und zu der Aktion passte. Das Feiern der Eucharistiefeier ließ uns alle nochmal bewusstwerden, mit welchem Motto wir an unseren Aufgaben waren: „Uns schickt der Himmel – Die Welt ein Stückchen besser machen!“

Durch Arbeitsverteilung gelang es uns sogar mehr als die uns gestellten Aufgaben zu erledigen: ein neuer Grill wurde gemauert, neue Blumen und Hecken wurde gepflanzt, ein neuer Platz angelegt, das Fachwerk fertig ausgemauert und verputzt, die Zimmer im zweiten Stock wurden frisch gestrichen und die Türrahmen bekamen eine neue Farbe. Außerdem wurden die Sitzgruppe und der Platz um den Baum herum schön gestaltet und alle anderen Bänke wiederhergerichtet.

 

Es war sehr schön anzusehen, dass viele Jugendliche zusammen so etwas schaffen können und in der kurzen Zeit viel verändern können. 

 

Bericht: Sebastian Huber

 


Fasentsonntag 2018

Bunt ging es zu im Gottestdienst am Fasentsonntag, der von Pfarrer i.R. Hermann Vogt zelebriert wurde. Die Ministrantinnen und Ministranten hatten sich nicht an die vorgeschriebene liturgische Farbe "Grün" gehalten, sondern Kragen und Röcke bunt gemischt, wie es auf dem Foto zu sehen ist.


Fest der Begegnung 2017

Am 18. Juni 2017 waren 8 Ödsbacher Ministranten im Einsatz beim Fest der Begegnung auf Marienfried.

Der feierliche Gottesdienst fand bei schönstem Wetter im Außenbereich im Bereich der Gnadenkapelle statt und wurde geleitet

von Erzbischof Stefan Burger. Dem Erzbischof so nah zu sein war ein ganz besonderer Dienst für

die 8 Minis!